Viel ist passiert in den letzten Monaten. Wir haben StartUp Stuttgart auf den Weg gebracht und ich habe die Corporate-Welt endlich hinter mir gelassen. Seit Februar bin ich bei Conceptboard, dem coolsten Startup überhaupt. Es fühlt sich so gut an, endlich das gefunden zu haben, was mir wirklich Spaß macht!

Solche Entscheidungen haben mir früher immer Angst gemacht, aber letztes Jahr war so verquer, dass ich eine Reihe an Entscheidungen treffen musste, die mich wieder aus meiner Komfortzone raus gebracht haben. Man kann im Leben zufrieden mit dem sein, was man hat und sich am Ende des Lebens fragen, was man eigentlich daraus gemacht hat. Oder man nutzt die Freiheit, nach Höherem zu streben und immer weiter zu suchen – nach der wirklich erfüllenden Arbeit, dem Hobby mit dem letzten Kick, nach der großen Liebe. Meistens sind diese Wege steinig und lang. Oft fragt man sich, ob sich das alles irgendwann lohnen wird.

Dies ist in Plädoyer, an sich selbst und seine Fähigkeiten zu glauben, immer weiter zu streben und sich nicht mit der 0815-Lösung zufrieden zu geben, die uns unsere Umgebung und Gesellschaft immer wieder verkaufen wollen. Es lohnt sich. Haben wir nicht jeden Tag wieder Beispiele vor Augen, dass ein wenig Risiko und Unersättlichkeit die Welt verändern kann? Einer dieser inspirierenden Menschen ist für mich Louis von Ahn, der schon mit Captcha und ReCaptcha das Netz revolutioniert hat. Jetzt will er mit Duolingo.com das Web durch Sprachenlerner übersetzen lassen und so in verschiedensten Sprachen zugänglich machen. Näheres zum Internet- und gleichzeitig freien Bildungsprojekt erklärt er hier. Ich bin tief beeindruckt!

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